Zahlen fürs dritte Quartal
BPs Gewinn leidet nur marginal unter Hurrikans

Die höhen Ölpreise haben den Gewinn von BP im dritten Quartal kräftig steigen lassen. Allerdings wurde das Ergebnis durch die verheerenden Hurrikans in den USA belastet.

HB LONDON. Der Gewinn in den drei Monaten sei auf 4,41 Milliarden Dollar geklettert, teilte die nach Marktwert zweitgrößte Ölfirma der Welt am Dienstag mit. Ohne Einmaleffekte in Höhe von 921 Millionen Dollar kletterte der Gewinn auf 5,33 Milliarden Dollar nach 4,18 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Schnitt mit diesem Ergebnis in etwa gerechnet.

Die im Dezember fällige Quartalsdividende wurde von 7,10 auf 8,925 Cent je Aktie erhöht.

Die BP-Produktion litt zwischen Juli und September unter den Auswirkungen der Hurrikans „Katrina“ und „Rita“. Die Produktion ging dementsprechend um 2 Prozent auf 3,82 Millionen Barrel Öläquivalente pro Tag (boepd) zurück. BP hatte Anfang Oktober bereits mitgeteilt, dass es zu Produktionsausfällen gekommen sei.

Die Lage im Golf von Mexiko, wo zahlreiche Anlagen beschädigt worden waren, werde sich bis Jahresende wieder normalisieren. Die Plattform „Thunder Horse“, für die im Quartal Reparaturkosten von 107 Millionen Dollar anfielen, werde jedoch erst im zweiten Halbjahr 2006 wieder in Betrieb gehen. Die Texas City Raffinerie solle im Dezember wieder Benzin liefern, hieß es.

Zum laufenden vierten Quartal hieß es, die Marge im Raffineriegeschäft bleibe auf hohem Niveau. Dagegen sei die Marge im Tankstellengeschäft sehr schwankungsanfällig.

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