Zahlen fürs dritte Quartal
Krebsmedikamente bescheren Genentech Rekordzahlen

Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Krebsbehandlung haben das Geschäft der US-amerikanischen Biotechnologiefirma Genentech im dritten Quartal beflügelt.

HB SOUTH SAN FRANCISCO. Die Tochter des schweizerischen Pharmariesen Roche verdiente im Juni-September-Abschnitt 359,4 Millionen Dollar (297 Millionen Euro) - das sind 56 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Quartalsumsatz einschließlich Lizenzeinnahmen erhöhte sich von 1,2 auf 1,8 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen mit Sitz in South San Francisco nach Börsenschluss am Montag mit.

Allein der amerikanische Umsatz mit dem Mittel Avastin schoss im dritten Quartal um 78 Prozent auf 325,2 Millionen Dollar in die Höhe. Avastin wirkt, indem die Blutzufuhr zu Krebstumoren unterbrochen wird. Genentech habe erstmals einen US- Quartalsumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar mit Krebsmedikamenten verbucht.

Der Gewinn pro Aktie stieg von 21 auf 33 Cent. Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren verdiente Genentech 35 Cent je Aktie, während die Wall Street mit 5 Cent weniger gerechnet hatte. Auf dieser Basis geht Genentech für das Gesamtjahr von einer Steigerung des Gewinns pro Aktie um rund 50 Prozent aus. Die Genentech-Aktien legten nachbörslich um 4,6 Prozent auf 85,75 Dollar zu.

Der Neunmonatsumsatz stieg von 3,3 auf 4,7 Milliarden Dollar. Genentech verdiente seit Jahresbeginn 939,8 Millionen Dollar oder 87 Cent je Aktie nach 578,2 Millionen Dollar oder 53 Cent je Aktie. Genentech-Konzernchef Arthur D. Levinson bezeichnete die Ergebnisse der ersten neun Monate als „außergewöhnlich“. Es habe Rekordgewinne und -umsätze gegeben.

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