Zahlen fürs dritte Quartal
Rhodia erholt sich langsam

Dank höherer Preise und Kostensenkungen hat der Chemiekonzern Rhodia im dritten Quartal einen kleinen operativen Gewinn erzielt, blieb unterm Strich aber im Minus.

HB PARIS. Für das nächste Jahr bekräftigte der französische BASF-Konkurrent am Mittwoch seine Absicht, unter dem Strich in die Gewinnzone zurückzukehren. Im abgelaufenen Quartal erzielte die Gesellschaft operativ 2 Mill. Euro verglichen mit einem Verlust von 32 Mill. Euro ein Jahr zuvor, wie die Rhodia in Paris mitteilte. Der Fehlbetrag betrug allerdings 122 Mill. Euro. Der Nettoumsatz (ohne Services) sank von 1,249 auf 1,238 Mrd. Euro.

"Rhodias Erholung des operativen Geschäfts verläuft gut", sagte Konzernchef Jean-Pierre Clamadieu. "Unsere Strategie, Preise zu erhöhen und Fixkosten zu senken, bescheren uns weiter positive Effekte und verbesserte Margen." In den ersten neun Monaten sei das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 18 Prozent gestiegen, wenn Umstrukturierungsaufwendungen oder Abschreibungen herausgerechnet würden.

"Wir können bestätigen, dass wir 2005 das Ebitda deutlich steigern werden verglichen mit 2004", sagte Clamadieu. Dazu trügen auch die verbesserte und umstrukturierte Geschäftsbasis bei. Für das nächste Jahr bestätigte der Konzern seine Ziele. Die Ebitda-Marge solle sich 2006 mindestens auf 13 Prozent belaufen.

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