Zahlen fürs dritte Quartal
Shell verdient unglaubliche Summe

Der Energierise Shell hat das dritte Quartal trotz sturmbedingter Produktionsausfälle ein Rekordergebnis eingefahren. Grund ist der hohe Ölpreis.

HB LONDON/DEN HAAG. Der Überschuss stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 68 Prozent auf 7,37 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Dabei war die Produktion von 3,61 auf 3,2 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag gesunken. Grund dafür war unter anderem die heftige Hurrikan-Saison. Auf das Konto der Wirbelstürme gingen 160 000 Barrel pro Tag

Die von den Hurrikans verursachten Kosten bezifferte Royal Dutch Shell auf 350 Millionen Dollar in diesem und im kommenden Jahr. Ein „signifikanter Anteil“ sei allerdings von Versicherungen abgedeckt.Besonders der Wirbelsturm „Katrina“ hatte die Ölproduktion im Golf von Mexiko empfindlich gestört.

Am Montag hatte bereits der britische Konkurrent BP seine Quartalszahlen vorgelegt. Der Gewinn war allerdings weitaus weniger gestiegen als bei Shell. Er legte "lediglich" um etwa 17 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar zu.

Analysten rechnen damit, dass die fünf führenden Ölkonzerne der Welt - Exxon-Mobil, Chevron Texaco, Royal Dutch Shell, BP und Total - im dritten Quartal zusammen rund 26 Mrd. Dollar Gewinn einfahren. Shell und BP sind dabei die beiden Unternehmen, die am härtesten von den Hurrikanen betroffen sein dürften.

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