Zahlen fürs dritte Quartal
Teures Kupfer füllt Norddeutscher Affinerie die Kasse

Die Norddeutsche Affinerie (NA) hat dank einer starken Nachfrage nach Kupfer ihren Gewinn im dritten Quartal stärker als erwartet gesteigert. Europas größter Kupferhersteller will auch seine Aktionäre von dem guten Ergebnis profitieren lassen.

HB HAMBURG. Der Gewinn vor Steuern habe sich von April bis Juni von 18,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 27,2 Millionen Euro erhöht, teilte das im Nebenwerteindex MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit. Branchenexperten wären schon mit 26 Millionen Euro zufrieden gewesen. Auch der Reingewinn fiel etwas höher als erwartet aus. Bei einem von 661 auf 762 Millionen Euro gewachsenen Umsatz kletterte der Konzernüberschuss von 10,6 auf 15,9 Millionen Euro.

„Das Geschäftsjahr 2004/2005 der NA ist bisher sehr erfolgreich verlaufen. Diese Entwicklung wird sich auch im vierten Quartal und darüber hinaus fortsetzen. Für 2004/2005 kann von einem sehr guten Jahresergebnis ausgegangen werden“, teilte der Konzern mit und kündigte eine Dividendenerhöhung an. Für das vorangegangene Geschäftsjahr 2003/2004 war den Aktionären 65 Cent je Anteilschein gezahlt worden.

NA-Chef Werner Marnette hatte bereits Anfang Juli ein gutes drittes Quartal und auch für das Gesamtjahr 2004/2005, das am 30. September endet, Umsatz- und Gewinnzuwächse angekündigt.

Die Norddeutsche Affinerie profitiert von der weltweit hohen Kupfernachfrage und steigenden Schmelzlöhnen. Das sind Gelder, die die NA für die Auftragsschmelze einnimmt. Da die Kupferminen ihre Produktion erhöhen und die Hütten nicht über ausreichend Kapazitäten verfügen, steigen die Schmelzlöhne. Zu den weiteren wichtigen Einnahmenquellen der NA neben den Schmelzlöhnen zählt der Verkauf von Produkten wie Stranggussformaten und Gießwalzdraht sowie von anderen Metallen.

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