Zahlen fürs erste Halbjahr
Auch die Damen stehen nun auf Hugo Boss

Hugo Boss hat in der ersten Jahreshälfte gut verdient. Vor allem in den USA und Asien legte der größte deutsche Modehersteller kräftig zu. Auch die lange Zeit verlustreiche Damenmode-Sparte entwickelte sich prächtig.

HB STUTTGART. „Wir konnten in allen wichtigen Märkten unseren Marktanteil steigern“, teilte Vorstandschef Bruno Sälzer am Donnerstag in Metzingen mit. In den Monaten Januar bis Juni erhöhte Hugo Boss seinen Gewinn vor Steuern um 14 Prozent auf 67 Millionen Euro. Der Konzernumsatz wuchs zum Vorjahr um 13 Prozent auf 624 Millionen Euro.

Mit dem durch negative Währungseffekte leicht gedämpften Umsatzzuwachs übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen Analysten. Beim Betriebsergebnis blieb Boss hingegen leicht hinter dem von Experten erwarteten Ertrag in Höhe von 71,7 Millionen Euro zurück.

Wachstumstreiber sei bei einem schrumpfenden Modemarkt das Geschäft in den USA und in Asien gewesen, teilte Boss mit. Der mit Damenmode erzielte Umsatz stieg abermals kräftig um 31 Prozent auf 42 Millionen Euro, was sich auch positiv beim Ergebnis niederschlug. Das Deutschland-Geschäft verzeichnete dagegen ein unterdurchschnittliches Umsatzplus von neun Prozent.

„Ich gehe davon aus, dass wir diese Entwicklung auch im zweiten Halbjahr fortsetzen werden“, erklärte Boss-Chef Sälzer. Daher bekräftigte der Vorstand seine Prognose für 2005. Danach soll der Umsatz bereinigt um Währungseffekte um zehn Prozent zum Vorjahreswert von 1,168 Milliarden Euro zulegen, das Konzernergebnis soll 100 Millionen Euro erreichen nach 88 Millionen im Jahr davor.

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