Zahlen fürs erste Halbjahr
Chemiekonzern Cognis leidet unter teuren Rohstoffen

Der Spezialchemie-Konzern Cognis hat im ersten Halbjahr wegen teuerer Rohstoffe seinen Gewinn nur leicht steigern können. An der Prognose für das Gesamtjahr hält das Monheimer Unternehmen dennoch fest.

HB FRANKFURT. Cognis habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 1,1 Prozent auf 200 Millionen Euro erhöht, teilte der seit 2001 im Besitz der Beteiligungsgesellschaften Permira, Goldman Sachs Capital Partners und SV Life Sciences befindliche Konzern am Dienstag mit. Der Umsatz legte im Halbjahr um 2,8 Prozent auf 1,602 Milliarden Euro zu.

Das 1999 aus der Chemiesparte von Henkel hervorgegangene Unternehmen hat seine Kunden unter anderen in der Ernährungs- und Kosmetikindustrie sowie in der Textil- und Kunststoffbranche.

Hohe Rohstoffkosten vor allem beim Rohöl und ein schwieriges Marktumfeld beeinflussten weiterhin die Geschäftsentwicklung, kommentierte Vorstandschef Antonio Trius die Zwischenbilanz. „Ungeachtet dessen erwarten wir für das Gesamtjahr unverändert ein moderates Umsatz- und Ergebniswachstum“, ergänzte er.

Vergangenes Jahr kam Cognis auf einen Umsatz von 3,073 Milliarden Euro und auf ein Ebitda vor Sondereinflüssen von 362 Millionen Euro.

Finanzchef Arnold Kiel hatte unlängst in einem Interview gesagt, das Unternehmen habe bereits im vergangenen Jahr Preisanhebungen bei seinen Rohstoffen verdauen müssen. Zwar gelinge es mittlerweile besser, die gestiegenen Preise an die Kunden weiterzugeben. Zu 100 Prozent klappe dies aber nicht.

Cognis erwirtschaftet nach früheren Angaben etwa 53 seines Umsatzes in Europa; Nord- und Südamerika kommen zusammen auf 31 Prozent, 16 Prozent entfallen auf Asien.

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