Zahlen fürs erste Halbjahr
Fliesen belasten Villeroy & Boch

Der Porzellan- und Sanitärhersteller Villeroy & Boch hat in den dersten sechs Monaten schlecht abgeschnitten. Das wird sich auch aufs Gesamtjahr auswirken.

HB FRANKFURT. „Wir werden beim Umsatz und operativen Ergebnis das Vorjahresniveau nicht erreichen können“, sagte Finanzvorstand Manfred Finger am Donnerstag. Im April hatte Villeroy & Boch noch angekündigt, 2005 den Vorjahresumsatz von 960 Millionen Euro halten zu wollen. Villeroy & Boch machte für die Entwicklung unter anderem die schwierige Lage der Bauindustrie verantwortlich. Diese habe insbesondere in der Fliesen-Sparte zu Einbußen geführt.

Im ersten Halbjahr 2005 sanken die Erlöse nach Angaben von Villeroy & Boch um vier Prozent auf 445,1 Millionen Euro. „Das können wir nicht mehr ausgleichen“, sagte Finger. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei von 12,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 11,3 Millionen Euro gesunken. Besonders stark war der Rückgang in der Fliesensparte, wo der Umsatz um 12,8 Prozent auf 76,4 Millionen Euro zurückging. Die Sparte Tischkultur verzeichnete einen Umsatzrückgang um 4,4 Prozent auf 145,6 Millionen Euro. Die umsatzstärkste Sparte Bad und Wellness blieb hingegen mit Erlösen in Höhe von 223,1 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau.

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