Zahlen fürs erste Halbjahr
Sharp kriegt kleinen Dämpfer

Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres weniger Gewinn gemacht als noch vor einem Jahr. Auf das Ergebnis des Gesamtjahres soll das aber keinen Einfluss haben.

HB TOKIO. Den operativen Gewinn in den sechs Monaten bis Ende September bezifferte Sharp am Mittwoch in Tokio auf 75,07 Milliarden Yen (652,1 Millionen Dollar) - ein Minus von 3,2 Prozent zum Vorjahr. Damit schnitt das Unternehmen schlechter ab als von Analysten erwartet. Diese waren im Schnitt von einem geringeren Rückgang auf 77,43 Milliarden Yen ausgegangen.

Gestützt wurde das Sharp-Geschäft im Halbjahr vor allem von der rasch steigenden weltweiten Nachfrage nach großen LCD-Fernsehern. Die niedrigen Preise für Speicherchips und kleine LCD-Anzeigen, wie sie etwa in Handys eingesetzt werden, verhinderten aber einen Gewinnanstieg.

Für das Gesamtjahr bis März 2006 hielt das Unternehmen an seiner Prognose eines operativen Gewinns von 160 Milliarden Yen fest. Das wäre zum Vorjahr eine Steigerung um 6 Prozent. Analysten rechnen im Schnitt mit 162 Milliarden Yen.

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