Zahlen fürs erste Quartal
Gildemeister ist im Ausland stark

Deutschlands größter Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat dank der weltweit regen Nachfrage zum Jahresbeginn 2006 seinen Umsatz deutlich gesteigert. Für das vergangene Geschäftsjahr will Gildemeister erstmals seit drei Jahren wieder eine Dividende ausschütten.

HB DÜSSELDORF. Im traditionell eher schwachen Auftaktquartal schrieb das Bielefelder Unternehmen zudem einen Nettogewinn von 1,1 Mill. Euro nach einem Verlust von 2,7 Mill. im Vorjahreszeitraum. Der Vorstand bekräftigte am Dienstag seine Geschäftsziele für das Gesamtjahr. Das im Kleinwertesegment SDax der Börse notierte Unternehmen erwartet einen Anstieg des Nettogewinns um über 30 Prozent. 2005 hatte der Konzern 13,5 Mill. Euro verdient.

Wachstumsimpulse kämen aus Asien - insbesondere China und Japan. Auch Indien gewinne an Bedeutung. Der Auftragseingang dürfte in diesem Jahr 1,2 Mrd. Euro erreichen. Auf Grund des positiven Geschäftsverlaufes sollen die Aktionäre für 2006 erneut eine Dividende erhalten. Für das vergangene Geschäftsjahr will Gildemeister zehn Cent je Aktie zahlen - es ist die erste Ausschüttung seit drei Jahren.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz den Angaben nach um 14 Prozent auf 274,1 Mill. Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte auf 17,5 (Vorjahr: 12,9) Mill. Euro. Der Auftragseingang schnellte um 21 Prozent auf 339,2 Mill. Euro in die Höhe. Insbesondere in Asien und Deutschland seien die Bestellungen erfreulich gestiegen. So erhöhten sich die Aufträge der inländischen Kundschaft um 27 Prozent auf 156,1 Mill. Euro. Die Orders aus dem Ausland nahmen um 16 Prozent auf 183,1 Mill. Euro zu.

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