Zahlen fürs zweite Halbjahr
MTU Aero Engines verdient gut an Reparaturen

MTU Aero Engines hat zur Halbzeit des Geschäftsjahres 2005 gute Zahlen präsentiert. Besonders lohnend war für den Triebwerkshersteller das Instandhaltungsgeschäft.

HB MÜNCHEN. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei in den ersten sechs Monaten um 58,6 Prozent auf 102,3 Millionen Euro gestiegen, teilte MTU am Dienstag mit. Der Umsatz legte um 13,9 Prozent auf 1,025 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr rechnet MTU bei einem Umsatz von rund zwei Milliarden Euro mit einem Ebitda von rund 215 Millionen Euro.

„Auf der Basis dieser positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung dürfte für das Jahr 2005 eine Dividendenzahlung in Höhe von rund 40 Millionen Euro möglich sein“, erklärte Unternehmens-Chef Udo Stark.

MTU Aero war erst Anfang Juni an die Börse gegangen und gilt als Kandidat für den Nebenwerte-Index MDax.

Besonders deutlich habe MTU im zivilen Triebwerksgeschäft zugelegt, teilte das Unternehmen mit. Allein im Instandhaltungsgeschäft sei der Umsatz um rund 30 Prozent gewachsen und habe so am deutlichsten zum Wachstum im Konzern beigetragen. Im militärischen Triebwerksgeschäft sei der Umsatz dagegen um fünf Prozent zurückgegangen. Grund sei eine auf Kundenwunsch erfolgte vorübergehende Streckung der Auslieferungen von Eurofighter-Triebwerken.

Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni bei 3,763 Milliarden Euro und damit zehn Prozent höher als zum Jahresende 2004. Unter anderem hätten hier Triebwerks-Bestellungen für den neuen Super-Airbus A380, der im nächsten Jahr seinen Dienst aufnehmen soll, zu Buche geschlagen.

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