Zahlen präsentiert
McDonald's fette Jahre sind vorbei

Nach Jahren voller Jubelmeldungen verkündet McDonald's für das zweite Quartal schrumpfende Gewinne. Der neue Chef Don Thompson hat den Konzern in schweren Zeiten geerbt.
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WashingtonEs hätte ein schönerer Einstieg werden können für Don Thompson. Nur wenige Wochen nach seiner Ernennung zum neuen Chef der US-Fastfood-Kette McDonald's war es Thompsons Aufgabe, am Montag erstmals seit langer Zeit enttäuschende Zahlen zu präsentieren.

So ist der Gewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf unter dem Strich 1,3 Milliarden Dollar geschrumpft. Der Umsatz trat mit 6,7 Milliarden Dollar auf der Stelle.

„Die Ergebnisse spiegeln die sich verlangsamende Weltkonjunktur wider, hartnäckigen wirtschaftlichen Gegenwind und die Investitionen, die wir tätigen mussten, um unsere Restaurants zu verbessern“, sagte Firmenchef Thompson laut einer Mitteilung. Analysten hatten ein schwaches Quartal erwartet, und Anleger waren entsprechend unzufrieden: Die McDonald's-Aktie verlor 2,5 Prozent. Seit Jahresbeginn sind die Papiere des vormaligen Börsenstars bereits um fast neun Prozent gefallen.

Der erfolgsverwöhnte Konzern mit seinen weltweit mehr als 33.000 Filialen und 1,7 Millionen Mitarbeitern kämpft an gleich mehreren Fronten. So lasse etwa der starke Dollar die Einnahmen außerhalb der USA schrumpfen, klagte der Konzern in der Mitteilung, und steigende Preisen für Fleisch und Getreide täten ihr übriges.

Dazu komme die Eurokrise und die damit verbundenen Sparprogramme, die vielen Europäern weniger Geld in der Tasche lassen. McDonald's erzielt rund 40 Prozent seiner Einnahmen auf dem alten Kontinent. Im zweiten Quartal konnte der Konzern dennoch dank besserer Geschäfte in Großbritannien und Russland um 3,8 Prozent wachsen.

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Für Juli verspricht Thompson Besserung

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  • Es ist doch eine wunderbare Nachricht, dass immer mehr Menschen diesen Mist nicht essen. Acrylamid in den Pommes, Aspartam in der Diät-Cola, Industrie-Jod im Fleisch, Glutamat und andere Geschmacksverstärker in der Sauce usw. Das ist kein Lebensmittel, das ist Sterbehilfe sage ich dazu immer. Diese unnatürliche Ware abzulehnen hat mit Antiamerikanismus nichts zu tun. Ich habe hier einen wunderbaren alten Time-Life-Band: "Die amerikanische Küche". Da kann man sich was Leckeres selber kochen mit Zutaten vom Wochenmarkt. Ich wünsche den Amerikanern, dass sie sich emanzipieren von diesem Mc-Donalds-Cocoa-Cola-Pepsi-Selbstbild. Ich sehe Amerikaner jedenfals nicht in dieser Schublade.

  • Dann kann mir Onmoui bestimmt erklären, was Black mit seinem Beitrag sagen will. Ausser dass es ihm nicht schmeckt und und dass das Amifraß ist steht nix drin.

    Vielleicht hat er und Sie zu oft an der Pommesbude gestanden!

    Haauptsache gegen MCD, Haupttsache gegen die Amis, gegen Daimler gegen Siemens egal wen.

    Das war ein Artikelzu einem Unternehmen zu dem Sie sich gerne kritisch äussern können.

  • Liebe Redation,

    warum haben Sie meine Eingangsfrage, ob Black sich mehr an der Tatsache stört, dass MCD eine amerikanisches Unternehmen ist oder sich daran stört dass der CEO Afroamerikaner ist? Haben Sie meinen Beitrag nicht verstanden??? Ich richte mich gegen den hier im Forum vorherrschenden Anti-Amerikanismus genauso wie gegen Rassimus, der sich gerade besonders heftig gegen Griechen und Südländer richtet.

    Toleriert wird offensichtlich bei Ihnen MCD als Fraß zu bezeichnen und als amihaftes Essverhalten. Wo ist die Grenze? Ist Bratwurst mit Pommes Fraß und deutsches Essverhalten? Döner??

    Herr/Frau Black kommt wahrscheinlich eher aus der Ecke grundsätzlicher Antiamerikanismus. Aber das ist ja im Forum wohlgelitten

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