ZDH
Handwerk fordert Ausweitung der Abwrackprämie

Als weiteren Schub für die Autoindustrie hat das Handwerk die Ausweitung der Abwrackprämie auf Nutzfahrzeuge gefordert. Die meisten Handwerksbetriebe hätten einen relativ alten Fuhrpark von Transportern und Kleinbussen.

HB PASSAU/LEIPZIG. Der Präsident des Zentralverbandes ZDH, Otto Kentzler, sagte der "Passauer Neuen Presse": "Es muss dringend geprüft werden, ob nicht ein zusätzlicher finanzieller Anreiz für Austausch oder Modernisierung dieser Fahrzeuge gesetzt werden kann." Für die Autoindustrie gebe es dadurch großes Potenzial.

Die ostdeutschen Unternehmerverbände schlugen eine Abwrackprämie für alle Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen vor. Der Kauf eines Neufahrzeugs solle mit 5000 Euro bezuschusst werden, sagte der Sprecher der Verbände, Hartmut Bunsen, der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch). "Der kleine und mittelständische Unternehmer schafft die Masse der Arbeitsplätze. Er muss unterstützt werden", verlangte Bunsen.

Als Teil des zweiten Konjunkturpaketes stellt die Bundesregierung 1,5 Mrd. Euro für die Abwrackprämie für Altautos zur Verfügung. Sie wird in Höhe von 2500 Euro an Käufer von Neu- und Jahreswagen gezahlt, die zuvor einen mindestens neun Jahre alten Gebrauchtwagen hatten und diesen verschrotten ließen. Das Geld reicht für rund 600 000 Altfahrzeuge. Bis Dienstag waren fast 218 000 Anträge eingegangen. Die ersten Zusagen werden seit Anfang der Woche verschickt.

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