Zehn Fragen an: Xie Qihua
„Jedes zweite Auto weltweit fährt mit Stahl von Baosteel“

Ex-Baosteel-Chefin Xie Qihua über die Zukunft der chinesischen Stahlindustrie und die Übernahmechancen durch ausländische Investoren.

Frau Xie, China will seine Stahlindustrie reformieren. Was plant Peking?

Bei dem starken Wirtschaftswachstum müssen wir den Energieverbrauch reduzieren. Wir wollen eine umweltfreundliche Wirtschaft. Der Zuwachs bei der Stahlproduktion wird sich darum leicht abschwächen.

Wie soll die Stahlbranche denn Energie sparen?

Unsere 260 Stahlfirmen haben eine Verpflichtung unterzeichnet. Bis 2010 wird allein Marktführer Baosteel 1,26 Mill. Tonnen Kohle einsparen. Wir werden kleine Stahlfirmen mit einer Kapazität von insgesamt 90 bis 100 Mill. Tonnen dichtmachen.

Wird China den Stahlausstoß deutlich reduzieren?

Nein, wir bauen auch neue Kapazitäten auf. Ich sage einen Zuwachs von 13 bis 14 Prozent pro Jahr voraus.

... um mehr Qualitätsstahl zu produzieren?

Ja, mit neuen Kapazitäten und mehr High-Tech-Anlagen wird China immer mehr Qualitätsstahl liefern.

Was sind die Zukunftsmärkte?

Auto- und Pipelinestahl sind sehr wichtig für die Zukunft der chinesischen Stahlkonzerne. Beim Autostahl hat Baosteel bereits 50 Prozent Marktanteil. Jedes zweite Auto auf der Welt wird mit Baosteel-Stahl gebaut.

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