Zehn Prozent Steigerung
Siemens profitiert von Umweltprodukten

Der Siemens-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz mit Umweltprodukten kräftig gesteigert. Es seien knapp 19 Mrd. Euro erlöst worden, teilte der Konzern am Mittwoch in München mit. Das sind rund zehn Prozent mehr als noch vor einem Jahr, womit die Vorgaben von Konzernchef Peter Löscher erfüllt wurden.

HB MÜNCHEN. Den Gesamtumsatz hatte das Unternehmen bis September um sieben Prozent auf 77 Mrd. Euro erhöht. Siemens hat sich auf die Fahnen geschrieben, bis 2011 den Umsatz mit Umweltprodukten auf rund 25 Mrd. Euro zu erhöhen. Das Wachstum soll über dem des Gesamtkonzerns liegen.

Die Pläne hatte Konzernchef Löscher im Juni verkündet und damit zum Angriff auf den US-amerikanischen Erzrivalen General Electric (GE) geblasen. Die Amerikaner hatten bereits vor Jahren damit begonnen, ihre Ambitionen im Umweltsektor offen zur Schau zu stellen. Seitdem holt Siemens auf, auch durch Zukäufe. So wurden die Münchener inzwischen zu einem der größten Produzenten von Windkraftanlagen der Welt.

"Die Breite unseres Umweltportfolios ist weltweit einzigartig", sagte das zuständige Vorstandsmitglied Barbara Kux. Zu seinen Umweltprodukten zählt Siemens neben Windkraftanlagen auch konventionelle Kraftwerkstechnik, sofern bestehende Anlagen modernisiert werden. Auch rechnet der Konzern zum Beispiel einen Computertomographen oder einen Zug mit ein, der weniger Strom verbraucht als das Vorgängermodell. Entscheidend für die Zuordnung ist letztlich die Senkung des CO2-Ausstoßes.

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