Zeitungsbericht
Ford schließt Fabriken in Nordamerika

Der zweitgrößte US-Autohersteller Ford Motor Company will mehrere nordamerikanische Fabriken schließen.

HB NEW YORK. Dies hat das "Wall Street Journal" am Freitag in seiner Onlineausgabe berichtet.

Nach Angaben der Zeitung sollen US-Autofabriken in St. Louis, Atlanta und St. Paul sowie eine Truck-Fabrik in Cuautitlan (Mexiko) und ein Motorenteile-Werk in Windsor (Kanada) geschlossen werden. Die Fabriken beschäftigen insgesamt 7500 Arbeiter oder rund sechs Prozent der nordamerikanischen Ford-Belegschaft.

Der Ford-Plan "Way Forward" (Weg nach vorn) werde noch formuliert und könnte noch geändert werden. Ein Ford-Sprecher wollte nach Darstellung des "Wall Street Journal" keine Stellung nehmen. Der Plan dürfte im Januar veröffentlicht werden.

Ford leidet unter dem schwachen Geländewagenabsatz, hohen Benzinpreisen, starkem Wettbewerb ausländischer Anbieter sowie hohen Tarif- und Krankenversicherungskosten. Das Unternehmen hat nach Angaben der Zeitung in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit seinem weltweiten Autogeschäft rote Zahlen von 1,69 Milliarden Dollar (1,44 Mrd Euro) verbucht.

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