Zeitungsbericht
Ford soll Banker zum Verkauf von Luxusmarken engagieren

Der Automobilkonzern Ford hat nach einem Medienbericht Banker für den Verkauf seiner britischen Luxusmarken Jaguar und Land Rover engagiert. Der Grund ist demzufolge der Wunsch nach einem ganz bestimmten Kundenkreis.

HB LONDON. Der kriselnde US-Konzern hätte Goldman Sachs, Morgan Stanley und HSBC beauftragt, das Geschäft zu verkaufen, berichtete die „Financial Times“ am Montag auf ihrer Internetseite. Die Gespräche seien aber noch in einem „frühen Stadium“. Ein Verkauf an einen Private Equity Fonds sei für Ford vermutlich leichter, als an einen anderen Automobilkonzern.

Der Verkauf der schwedischen Marke Volvo, die auch zu Fords Premier Automotive Group gehört, sei aber nicht beinhaltet, schreibt das Blatt.

Der Konzern wollte den Bericht am Montag nicht dementieren oder bestätigen, alle Optionen würden aber „weltweit evaluiert“. Ford hatte erst im März die Luxusmarke Aston Martin für rund 450 Million Pfund verkauft. Seit längerem wird über den Verkauf der Nobelmarken Jaguar und Land Rover spekuliert.

Ford hatte im vergangenen Jahr in erster Linie wegen des katastrophalen Autogeschäfts in Nordamerika und hoher Restrukturierungs- und anderer Sonderkosten einen Rekordverlust von 12,6 Mrd. Dollar verbucht. Ford will mit der Streichung von zehntausenden von Stellen und zahlreichen Werksschließungen wieder in die Gewinnzone kommen.

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