Zeitungsbericht
GM will sich offenbar Rückkaufoption für Opel sichern

Einem Zeitungsbericht zufolge stellt die ehemalige Opel-Mutter General Motors eine brisante Forderung für einen Verkauf von Opel durch die Treuhandgesellschaft: Demnach will sich GM eine Rückkaufoption für seine einstige Tochter Opel sichern. Das würde Opel für Magna unattraktiv machen.

HB FRANKFURT. Die Klausel habe GM als Vorgabe für den Verkauf von Opel durch die staatlich kontrollierte Treuhandgesellschaft gemacht, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf gut informierte Kreise. Für Magna würde dies die angestrebte Übernahme von Opel unattraktiver machen, weil GM sich dann eines Tages die Früchte einer erfolgreichen Sanierung von Opel sichern könnte. "Magna wird sich deshalb auf eine solche Rückkaufoption keinesfalls einlassen", schreibt die "FAZ" unter Berufung auf Kreise weiter. Es handele sich aber voraussichtlich um kein unüberwindliches Hindernis für einen Abschluss der geplanten Transaktion.

Derzeit prüft Magna die Bücher von Opel. Der kanadische Autozulieferer hatte sich mit GM und der Bundesregierung auf eine Grundsatzvereinbarung zur Übernahme des Rüsselsheimer Traditionskonzerns geeinigt. Bis zum Abschluss der Transaktion soll die Treuhandgesellschaft 65 Prozent der Opel-Anteile verwalten und den Verkaufsprozess begleiten. Die restlichen Anteile hält der GM-Konzern, der am 1. Juni Gläubigerschutz beantragt hatte.

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