Zeitungsbericht
Ikea wird erpresst

Der Konzern Ikea hat erstmals eingeräumt, erpresst zu werden. Zu Details wollte sich Konzernsprecherin Sabine Nold jedoch nicht äußern.
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Dresden, Gent, Den HaagNach mehreren Anschlägen auf das Möbelhaus Ikea, darunter auch in Dresden, hat der Konzern erstmals eine Erpressung eingeräumt. Konzernsprecherin Sabine Nold bestätigte am Mittwoch einen Bericht der „Sächsischen Zeitung“, wonach der Konzern erpresst wird. Zu Details wollte sich die Sprecherin nicht äußern.

In Dresden war am 10. Juni bei Ikea ein kleiner Sprengsatz explodiert, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Anschläge gab es zuvor in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Rätselraten gab es bislang um das Motiv.

Die Anschläge gehen nach Einschätzung von Europol auf das Konto eines einzigen Täters. Die europäische Polizeibehörde veröffentlichte am Freitagabend die Beschreibung eines Verdächtigen, der zwischen 35 und 45 Jahren alt sein soll. Auf seiner Internetseite zeigt Europol ein Foto, auf dem ein dunkelhaariger Mann mit Sonnenbrille ein Möbelhaus betritt.

Der Mann sei vor den Explosionen von Überwachungskameras im niederländischen Eindhoven sowie im belgischen Gent gefilmt worden, teilte Europol in Den Haag mit. Zudem hätten Zeugen den mutmaßlichen Täter weglaufen sehen.

 

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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