Zeitungsbericht
Linde erwägt Stellenabbau bei Gabelstapler-Tochter Still

Der Industriegase- und Gabelstaplerkonzern Linde schließt einen Abbau von Arbeitsplätzen bei seiner Gabelstapler-Tochter Still nicht aus. Nach einem Zeitungsbericht sollen bis zu 500 Stellen wegfallen.

rtr FRANKFURT. „Im Rahmen unseres Optimierungsprogramms Trim wollen wir die Standorte unserer Marke Still in Deutschland weiter optimieren. Es ist nicht auszuschließen, dass es dabei zu einem gewissen Stellenabbau kommen kann“, sagte ein Linde-Sprecher am Dienstag. Es sei aber noch nichts entschieden, fügte er hinzu. Die von der „Financial Times Deutschland“ genannte Zahl läge am oberen Ende des Möglichen. Linde-Chef Wolfgang Reitzle hatte in der vergangenen Woche ein Sparprogramm für die Gabelstaplersparte angekündigt.

Zeitungsberichten zufolge hatte Linde bereits im Dezember mit dem Abbau von 300 Arbeitsplätzen in Reutlingen gedroht, die Produktion kleinerer Gabelstapler solle nach Hamburg verlagert werden. Die „Financial Times Deutschland“ berichtete unter Berufung auf Unternehmenskreise vorab aus ihrer Mittwochausgabe, Still verhandele mit den Arbeitnehmervertretern über den Abbau von etwa 200 Stellen in Hamburg. Das seien rund zehn Prozent der Arbeitsplätze dort. Im schwäbischen Reutlingen stünden 100 bis 300 von 550 Arbeitsplätzen zur Disposition. Die Zeitung zitierte den Linde-Sprecher mit den Worten: „Es gibt außer in Reutlingen auch Verhandlungen in Hamburg. Dort geht es vor allem um Verwaltungsstellen.“

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