Zeitungsmeldung
BMW will offenbar X3-Produktion nach Deutschland holen

BMW lässt seinen kleine Geländewagen X3 derzeit bei Magna Steyr im österreichischen Graz fremdproduzieren. Doch die Stückzahlen sind offenbar so hoch, dass sich eine eigene Fertigung rechnet. Deshalb will der bayerische Premiumanbieter laut eines Medienberichts die Produktion nach Deutschland und zu einem kleineren Teil in die USA verlegen.

HB MÜNCHEN. Ab 2010 sollen ein Drittel der Jahresproduktion im US-Werk in Spartanburg und zwei Drittel im Werk Regensburg gebaut werden, berichtete die Branchenzeitung „Automotive News Europe“ am Sonntag vorab unter Berufung auf einen BMW-Manager. Die Jahresproduktion solle bis zu 160 000 Fahrzeuge erreichen.

BMW-Entwicklungsvorstand Burkhard Göschel wollte den Bericht nicht kommentieren. „Wir diskutieren laufend, welches Werk welches Modell bauen soll“, sagte er lediglich. Auch ein BMW-Sprecher windete sich: „Es kann natürlich so kommen. Es kann aber auch anders kommen.“

Durch die Entscheidung, den X3 auch in den USA zu bauen, vermindere BMW das Währungsrisiko erheblich, schreibt das Branchenblatt als Begründung für die teilweise Produktionsverlagerung nach Übseree. Vergangenes Jahr habe der Hersteller 34 746 Geländewagen X3 in Nordamerika und 66 815 Einheiten in Europa verkauft.

Die Nachfrage nach dem X3 hat seit seiner Einführung vor zwei Jahren die Erwartungen deutlich übertroffen. BMW hatte ursprünglich mit dem Verkauf von 40 000 Modellen pro Jahr gerechnet. Bereits 2004, im ersten vollen Produktionsjahr, baute Magna Steyr jedoch 112 800 Fahrzeuge – wohl zuviel für BMW, die sonst nur kleinere Aufträge auslagern.

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