Zementhersteller
Buzzi leidet an Eurostärke

Die Verkäufe von Zement und Beton liefen für den italienischen Zementhersteller im Grunde nicht schlecht. Dennoch leidet Buzzi an einem Umsatzrückgang.

HB MAILAND. Die Umsätze des italienischen Zementherstellers Buzzi Unicem sind 2003 unter anderem wegen des starken Euro leicht um 1,2 Prozent zurückgegangen. Bereinigt um Währungseffekte sei der Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge jedoch um sieben Prozent gestiegen, teilte das Unternehmen, das den zweitgrößten deutschen Zementkonzern Dyckerhoff kontrolliert, am Dienstag mit. Grund für den Zuwachs seien bessere Verkäufe von Zement und Beton in den USA und Italien. Buzzi Unicem will am 30. März endgültige Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlichen.

Mittlerweile sei der Anteil am Stammkapital von Dyckerhoff auf 67,01 Prozent gestiegen, gab Buzzi bekannt. An den Vorzugsaktien halte das Unternehmen 64,6 Prozent. Eine vollständige Fusion plant Buzzi früheren Angaben zufolge nicht. Der Wiesbadener Baustoffhersteller soll eigenständig bleiben. Dyckerhoff hatte Anfang Februar mitgeteilt, vorläufigen Zahlen zufolge 2003 vor allem dank eines Sparprogramms unter dem Strich schwarze Zahlen geschrieben zu haben. Der Umsatz sank demnach um 15 Prozent auf 1,319 Milliarden Euro. Die im MDax notierten Dyckerhoff-Vorzüge gewannen am Nachmittag in einem freundlichen Markumfeld mehr als 4,5 Prozent auf 16,20 Euro. Buzzi-Aktien verloren am Mailänder Aktienmarkt ein halbes Prozent auf 9,88 Euro.

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