Zementhersteller
Gewinneinbruch bei Holcim

Der Nachfrageeinbruch in Europa und Nordamerika hat dem Schweizer Zementkonzern Holcim im ersten Halbjahr zugesetzt.

HB ZÜRICH. Der Reingewinn halbierte sich auf 527 Mio. Franken (rund 347 Mio. Euro), teilte der Heidelberg-Cement-Konkurrent am Donnerstag mit. Der Umsatz sei um 19 Prozent auf 10,1 Milliarden Franken geschrumpft. Am besten lief es in Asien, wo der Bauboom trotz der Wirtschaftskrise anhielt.

Im ersten Halbjahr sei bei der wirtschaftlichen Entwicklung keine Trendwende feststellbar gewesen. Märkte wie die USA, Großbritannien, Spanien und Osteuropa dürften deshalb schwierig bleiben. Im Gegensatz dazu werde Asien und insbesondere Indien weiter wachsen. Insgesamt dürfte die starke Stellung in den aufstrebenden Märkten die negative Entwicklung des operativen Ergebnisses in den reifen Märkten etwas auffangen.

"Bei den staatlichen Stimulusprogrammen wird sich in Europa und Nordamerika der positive Effekt auf die Baustoffnachfrage erst im Laufe des nächsten Jahres bemerkbar machen", erklärte das nach der französischen Lafarge zweitgrößte Unternehmen der Branche. Holcim wolle die Kapazitäten weiter abbauen und im laufenden Jahr 600 Millionen Franken statt der bisher angepeilten 375 Mio. Franken einsparen.

Analysten hatten für das erste Halbjahr im Schnitt mit 489 Mio. Franken Halbjahresgewinn gerechnet. Der Umsatz war auf 10,4 Mrd. Franken geschätzt worden.

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