Zementkonzern
Schwache Baukonjunktur belastet Holcim

Der Gewinn des Schweizer Zementkonzerns Holcim ist im dritten Quartal um ein Drittel gesunken. Grund sind die zurückhaltende Bautätigkeit in Europa und den USA, steigende Rohstoffkosten - und der starke Franken.
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ZürichDie verhaltene Bautätigkeit in Europa und den USA sowie steigenden Rohstoff- und Energiekosten haben den Gewinn des Schweizer Zementkonzerns Holcim im dritten Quartal deutlich geschmälert. Zu schaffen machte dem HeidelbergCement-Konkurrenten zudem auch der starke Franken. Insgesamt sank der Reingewinn um gut ein Drittel auf 356 Millionen Franken (287 Millionen Euro), wie Holcim am Mittwoch bekanntgab. Gleichzeitig fiel der Umsatz um 6,1 Prozent auf 5,32 Milliarden Franken. Analysten hatten im Durchschnitt mit 344 Millionen Franken Gewinn und 5,18 Milliarden Franken Umsatz gerechnet.

Auch HeidelbergCement hatte aufgrund der stark gestiegenen Kosten für wichtige Energieträger wie Kohle, Gas und Diesel sowie höherer Stromkosten zuletzt über schrumpfende Gewinne geklagt. Der mexikanische Konkurrent Cemex hatte sogar rote Zahlen geschrieben. Für das laufende Jahr erwartet Holcim einen operativen Gewinn auf Stufe Ebitda der „knapp an das Vorjahr anschließen“ dürfte.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Da der Konkurrent HeidelbergCement im Euroland sitzt faehrt er flott an den Schweizern mit ihrem CHF vorbei.

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