Zementkonzerne
Dyckerhoff fürchtet Gewinneinbruch

Es ist ein Tag der Zementkonzerne: Während der Schweizer Konkurrent Holcim noch einen Gewinn verbuchte, muss Dyckerhoff rote Zahlen hinnehmen. Deutschlands zweitgrößter Zementkonzern hat außerdem seine Erwartungen für 2009 noch einmal zurückgenommen.

HB FRANKFURT. Im ersten Quartal rutschte das Wiesbadener Unternehmen mit 26 Mio. Euro in die roten Zahlen. Ein Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von 40 Mio. Euro zu Buche. Der Umsatz brach um 36 Prozent auf 258 Mio. Euro ein, in Osteuropa sogar um 57 Prozent. In Russland und der Ukraine bekommt die Tochter des italienischen Buzzi-Unicem-Konzerns die Wirtschaftskrise besonders dramatisch zu spüren. In Westeuropa litt Dyckerhoff zusätzlich unter dem langen und kalten Winter, der Bauarbeiten lange verzögerte.

Für das laufende Jahr werde nun ein Umsatzrückgang um 20 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Im März hatte Dyckerhoff die 1,6 Mrd. noch als Untergrenze genannt. Die Umsatzrendite werde auf sieben Prozent einbrechen, konkretisierte der Konzern. Das entspräche einem Überschuss von rund 112 (2008: 307) Mio. Euro, 64 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde 2009 auf 20 Prozent des Umsatzes - rund 320 Mio. Euro - sinken. Nach drei Monaten standen gerade sechs (91) Mio. Euro zu Buche.

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