Zero1 von Faraday Future: Eine Mischung aus Batmobil und dem Porsche 918

Zero1 von Faraday Future
Eine Mischung aus Batmobil und dem Porsche 918

Faraday Future stellt in Las Vegas sein erstes Konzeptauto vor. Mit dem FF Zero1 will der Tesla-Konkurrent die Autowelt aufmischen. Vorbild ist die Raumfahrt – auf der Straße wird der Elektroflitzer es aber schwer haben.

Las VegasDas Auto der Zukunft hat einen Pilotensitz, 1000 PS und sieht aus wie eine Mischung aus Batmobil und dem Porsche 918. So zumindest stellt sich das Faraday Future (FF) vor: Der geheimnisvolle Hersteller aus dem Silicon Valley hat sein erstes Konzept enthüllt, einen Elektrosportwagen namens FF Zero1. Und dabei gleich der gesamten Branche den Kampf angesagt.

„Apple erfand mit dem iPhone nicht nur das Telefon neu, es veränderte die Art und Weise, wie wir kommunizieren“, sagt FF-Manager Nick Sampson. Der Brite – zuvor bei Jaguar, Lotus und Tesla – steht in der Mitte der Bühne, unten recken sich ihm die Objektive zahlreicher Smartphones und Kameras entgegen, hinter ihm duckt sich der soeben enthüllte Prototyp. „Wir bei Faraday Future machen uns daran, die Mobilität neu zu erfinden.“

Es ist eine ziemlich breitbeinige Botschaft, die der Neuling kurz vor Eröffnung der Technikshow CES in Las Vegas bei der aufwendigen Präsentation unter die geladenen Gäste bringen will. Während er seine eigene Schnelligkeit und Erfindungskraft rühmt, lässt er jedoch viele entscheidende Details offen. Das gilt nicht nur für den Preis und die mögliche Markteinführung des Rennwagens, sondern auch für das neue Mobilitätskonzept, über dass das Start-up bislang nur Andeutungen macht.

Faraday Future aus dem Silicon Valley, erst 2014 gegründet, hat in den vergangenen Monaten etliche Schlagzeilen gemacht. Einerseits wegen der großen Ambitionen, andererseits weil Gerüchte darüber blühten, dass sich Apple hinter der Firma verstecken könnte. Inzwischen ist aber klar, dass der chinesische Milliardär Jia Yueting der wichtigste Geldgeber ist. Er ist auch Chef des populären chinesischen Videodienstes LeTV.

Wer auch immer dahintersteckt: FF hat sich viel vorgenommen. Es gehe darum, Autos „besser, sauberer und intelligenter“ zu machen, erklärte Sampson etwa, als der Sportwagen noch unter dem Tuch verborgen war. Und dabei will das Start-up nicht in den langen Zyklen der klassischen Autobauer arbeiten, sondern den kurzen der Softwarebranche. Selbst das Vorbild Tesla sei noch zu langsam.

Dass der Zero1 nicht den Berufsverkehr revolutionieren wird, dürfte auch den FF-Machern klar sein, viele kommen schließlich aus der Autobranche.

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SUV oder Limousine – und zwar schnell

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