Ziegelhersteller
Wienerberger besorgt sich frisches Kapital

Der österreichische Ziegelhersteller hat eine Anleihe über 100 Millionen Euro ausgegeben. Damit plant Wienerberger weitere Zukäufe. Beim Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr sieht sich das Unternehmen auf Kurs.
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WienDer weltgrößte Ziegelhersteller Wienerberger sieht sich trotz Griechenland-Krise und stagnierender Geschäfte in den USA auf Kurs für einen Nettogewinn im laufenden Jahr. Es sei „relativ sicher“, dass das Unternehmen dieses Ziel erreiche, sagte Finanzvorstand Willy Van Riet.

Wichtige westeuropäische Märkte wie Deutschland, Frankreich oder Belgien entwickelten sich auch im zweiten Quartal gut. Auch in Polen und Tschechien liefen die Geschäfte wie geplant. In den USA rechnet Van Riet jedoch mit einer Stagnation. Die vergleichsweise kleinen Märkte wie Rumänien und Bulgarien könnten sogar noch weiter einbrechen.

Um seinen Finanzbedarf für die kommenden Jahre zu stillen, hat sich Wienerberger über eine Anleihe 100 Millionen Euro an frischem Kapital besorgt. Das Papier mit einer Laufzeit von sieben Jahren wird mit 5,25 Prozent verzinst. Der österreichische Konzern habe die Schuldtitel trotz der derzeit ungünstigen Stimmung durch die Griechenland-Krise platziert und sieht seinen Kapitalbedarf damit bis 2014 gedeckt.

Um weiter zu wachsen, peilt Wienerberger kleinere Zukäufe an. Eine Übernahme von Wienerberger selbst, hält Van Riet für unwahrscheinlich. Sollte dennoch ein Käufer ein werthaltiges Angebot vorlegen, werde Wienerberger das prüfen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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