Ziel war nicht zu erreichen: Continental sucht in China jetzt neuen Partner

Ziel war nicht zu erreichen
Continental sucht in China jetzt neuen Partner

Die geplante Gemeinschaftsfirma des Reifenherstellers Continental mit dem chinesischen Konkurrenten Qingdao Doublestar Tire ist geplatzt. Ein Continental-Sprecher nannte als Grund für den Abbruch der Gespräche am Rande des Genfer Autosalons, dass der hannoversche Konzern nicht wie geplant die Mehrheit an dem Joint Venture habe erlangen können.

HB GENF. Conti habe das „Projekt China nicht begraben“, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Genf. Die Gespräche mit der Qingdao Doublestar Tire Industrial seien beendet worden, bestätigte der Sprecher entsprechende Medienberichte. Conti wollte die Mehrheit an dem Joint Venture übernehmen. Dies sei aber nicht möglich gewesen. Continental habe inzwischen Gespräche mit anderen möglichen Partnern in China aufgenommen.

Continental wollte in diesem Jahr 50 bis 100 Mill. Euro in das geplante Gemeinschaftsprojekt investieren. Im September hatte Conti-Chef Manfred Wennemer bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet. „Wir haben Doublestar als sehr gut aufgestelltes Unternehmen kennen gelernt und sind zuversichtlich, eine für beide Seiten Gewinn bringende Allianz bilden zu können“, hatte der für das Projekt zuständige Continental-Vorstand Hans-Joachim Nikolin gesagt. Conti wollte allein 2005 in China 50 bis 100 Mill. € investieren. Das neue Unternehmen mit dem Namen „Continental Doublestar Co. Ltd.“ sollte jährlich mehrere Mill. Pkw-Reifen herstellen, die Produktionskapazität von Doublestar in Qingdao von einer Million Lkw-Reifen sollte deutlich ausgebaut werden.

Das Automobil-Geschäft in China boomt schon seit einigen Jahren und ist für viele Hersteller ein wachsender Absatzmarkt. Zur Zeit investieren mehrere Produzenten und Zulieferfirmen in dem Land. Marktführer in China ist derzeit Michelin vor Bridgestone und Goodyear.

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