Ziele beim Jahresabsatz schon fast erreicht
Jetzt fährt auch die Marke BMW wieder vor

Vom Ziel, 2003 in allen seinen Marken - BMW, Mini und Rolls-Royce - die Rekordwerte des Vorjahres zu übertreffen, ist der Münchener Autobauer BMW nicht mehr weit entfernt. BMW hat im November seinen Absatz kräftig gesteigert und dabei in seiner Kernmarke dank des neuen 5er-Modells überdurchschnittlich zugelegt.

HB MÜNCHEN. „Mit einem deutlichen November Absatzplus geht die BMW Group im Geschäftsjahr 2003 auf die Zielgerade“, teilte der Konzern am Freitag in München mit. Insgesamt seien im November 97 220 Automobile und damit 14,2 % mehr als im Vorjahresmonat abgesetzt worden. Bei der Kernmarke BMW sei sogar ein Plus von 17,2 % auf 83 850 Fahrzeuge verzeichnet worden. „Haupttreiber der positiven Absatzentwicklung bleibt die neue BMW 5er-Reihe.“

Während es außer Frage stand, dass der Konzern 2003 beim vor zwei Jahren eingeführten Mini deutlich zulegen kann, hatte manch einer daran gezweifelt, dass den Münchener auch in der Kernmarke ein Absatzplus gelingt. Zumal BMW in der ersten Jahreshälfte unter dem Auslaufen des alten 5er-Modells, der zweitwichtigsten Baureihe des Konzerns, leiden musste.

In den ersten elf Monaten liegt die Marke BMW nun den Angaben zufolge mit 841 640 verkauften Fahrzeugen aber lediglich noch 0,1 % unter Vorjahresniveau - ein Rückstand, der im Dezember ohne Probleme aufzuholen sein dürfte. Der 5er selbst verkaufte sich seit der Einführung Anfang Juli 52 350 Mal.

Beim Kleinwagen Mini, von dem in den ersten elf Monaten im Vorjahresvergleich gut 23 % mehr verkauft wurden, musste BMW erneut einen leichten Verkaufsrückgang hinnehmen - den zweiten in Folge seit der Einführung. So wurden im November mit 13 380 Einheiten zwei Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt. Per Ende November wurden 164 940 Stück des Kleinwagens verkauft.

Ein BMW-Sprecher begründete den Rückgang beim Mini zum einen mit Kapazitätsengpässen im Zuge der Vorbereitung der Produktion für den Bau der Cabrio-Variante, die Mitte 2004 auf den Markt kommen soll. Zum anderen sei der Vertrieb derzeit eher zurückhaltend, um „die Begehrlichkeit“ nach dem äußerst gefragten Kleinwagen aufrecht zu erhalten. Praktisch sorgen die Münchener somit dafür, dass das Mini-Angebot weiterhin begrenzt bleibt, um auf diese Weise Rabattwünsche der Kunden und damit verbundene Preisverfälle auszuschließen.

In einem insgesamt negativen Marktumfeld konnte die BMW-Aktie am Vormittag gut 0,3 % auf 36,82 € zulegen.

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