Ziele für 2003 bekräftigt
Medigene schreibt weiter hohe Verluste

Medigene steckt trotz erster Sanierungserfolge noch tief in den roten Zahlen. Das Biotechnologie-Unternehmen hat im dritten Quartal jedoch dank gesunkener Kosten den Verlust verringert und seine Jahresprognose bekräftigt. Dies zeige, dass die Restrukturierung greife.

HB MÜNCHEN. Medigene werde 2003 wie angekündigt den Jahresfehlbetrag auf rund 30 (2002: 38,9) Mill. € reduzieren und das Jahr mit einem Barmittelbestand von 20 Mill. € abschließen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch in Martinsried bei München mit. Die Marktzulassung des Krebsmedikaments Leuprogel in Deutschland werde noch im laufenden Jahr erwartet. „Damit wäre Medigene das erste deutsche Biotechnologieunternehmen mit einem marktreifen Medikament.“

Den monatlichen Nettoverbrauch an Barmitteln (Cash-Burn) bezifferte Medigene für das dritte Quartal auf 2,38 Mill. € nach 2,66 Mill. € im Vorjahreszeitraum. Ende September verfügte das Unternehmen nach eigenen Angaben noch über flüssige Mittel von 27,74 Mill. €.

Den Quartalsverlust reduzierte Medigene der Mitteilung zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 % auf 6,5 Mill. €. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen wurde ein Fehlbetrag von 6,3 (Vorjahr 8,57) Mill. € verbucht.

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