Ziele für 2004 bekräftigt - Milberg wird Aufsichtsratschef
BMW fährt neuen Rekord ein

Der Münchener Autobauer BMW hat im März den absatzstärksten Monat in der Unternehmensgeschichte eingefahren und sich für das Gesamtjahr einmal mehr zuversichtlich gezeigt. Zudem wurde bestätigt, dass Milberg an die Spitze des BMW-Aufsichtsrates wechselt.

HB MÜNCHEN. Konzernchef Helmut Panke bekräftigte, 2004 bei Ergebnis und Absatz trotz der Dollar-Schwäche und der im Inland schwachen Autokonjunktur erneut einen Rekord einfahren zu wollen. „Das Jahr hat für uns gut angefangen“, sagte Panke mit Blick auf das erste Quartal am Dienstag in München. „All das, was wir angekündigt haben, hat sich auch voll bestätigt.“ Noch nie habe die BMW Group in einem Monat mehr Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce abgesetzt als im März. Insgesamt habe der Konzern nach vorläufigen Zahlen im März rund 113 000 (Vorjahresmonat 106 972) Einheiten ausgeliefert.

Damit konnte der Konzern, der momentan die größte Produktoffensive in seiner 75-jährigen Automobilgeschichte fährt, den deutlichen Einbruch vom Januar aufholen. Damals war der Absatz vor allem wegen einer Produktionsunterbrechung im Werk München im Jahresvergleich um gut sieben Prozent eingebrochen. Für das erste Quartal 2004 ergibt sich nun ein Absatz von etwa 265 000 Automobilen - ein Plus von gut einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

BMW bringt derzeit so viele neue oder überarbeitete Modelle wie noch nie zuvor auf den Markt. Im Sommer startet das Mini Cabrio und der 5er Touring, im Herbst folgt der neue 1er, der den VW-Golf und den A3 von Audi angreifen soll. Bereits zum Jahreswechsel lieferte BMW die ersten Modelle des Geländewagens X3 und des Luxus-Coupes 6er aus.

Panke bekräftigte, der Konzern solle dank der neuen Baureihen 2004 in allen drei Marken Absatzrekorde verbuchen. „Wir werden - darauf aufbauend - auch auf der Ergebnisseite einen Spitzenwert bringen“, fügte er hinzu. Das Absatzplus in den ersten drei Monaten 2004 sei durch Wachstum in allen Regionen getrieben worden. Das bislang höchste Vorsteuerergebnis verbuchte BMW 2002 mit 3,3 Mrd. € - Analysten rechnen aber für das laufende Jahr noch mit deutlich mehr.

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