Zielsetzung
Eon revidiert Prognose

Der Energiekonzern Eon hat in Folge der Wirtschaftskrise sein mittelfristiges Gewinnziel gesenkt. 2010 peile der Versorger einen bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von elf Mrd. Euro an, teilte Eon am Montagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit.

HB DÜSSELDORF. Bislang hatte der Konzern 12,4 Mrd. Euro für möglich gehalten. Die Zielsetzung habe das Unternehmen unter anderem geändert, da in Folge der Wirtschaftskrise mit einem geringeren Strom- und Gasabsatz zu rechnen sei.

2009 werde der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf dem Vorjahresniveau liegen, hieß es zudem. Im Februar hatte Eon mitgeteilt, das bereinigte Ebit 2008 (2007: 9,2 Mrd. Euro) um sieben bis acht Prozent gesteigert zu haben. Damit käme der Versorger auf einen Wert von rund zehn Mrd. Euro. Der für die Dividende entscheidende bereinigte Überschuss werde 2009 wohl rund zehn Prozent unter dem Wert von 2008 liegen, teilte Eon am Montagabend mit. Grund hierfür seien höhere Zinsaufwendungen in Folge gestiegener Finanzverbindlichkeiten. Die Ausschüttungsquote für die Dividende solle weiter bei 50 bis 60 Prozent liegen. Der Konzern legt am Dienstag seinen Geschäftsbericht für 2008 vor.

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