Zu wenig Fachkräfte
Bauindustrie rechnet mit kräftigem Plus

Nach jahrelangen Negativmeldungen häufen sich nun die guten Nachrichten: Auch für das kommende Jahr erwartet die Bauindustrie einen nachhaltigen Aufschwung. Ungetrübt ist die gute Laune trotzdem nicht.

HB HAMBURG. Die jahrelang arg gebeutelte Bauindustrie rechnet mit einem weiterhin kräftigen Aufschwung und beklagt bereits einen Fachkräfte-Mangel. „Wir glauben, dass dieser Aufschwung nachhaltig sein wird und auch im nächsten Jahr trägt“, sagte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Hans-Peter Keitel, der „Welt am Sonntag“. Angesichts des schnellen Wachstums fehlten nun Mitarbeiter: „Wir spüren einen Mangel an Bauingenieuren und in einzelnen Regionen auch schon an gewerblichem Personal.“

Dieser Mangel könne auch nicht durch den Einsatz ausländischer Arbeitskräfte ausgeglichen werden. „Die Zahl der grenzüberschreitend eingesetzten Arbeitskräfte geht in Deutschland zurück“, sagte Keitel. Grund dafür seien das inzwischen auch in Osteuropa gestiegene Lohnniveau sowie die Neigung der Bauarbeiter, lieber nach Großbritannien und Irland zu gehen.

Den wesentlichen Grund für die Erholung der Brache sieht Keitel in den Bauinvestitionen der Unternehmen. Sie planten nach allen Erkenntnissen und Umfragen auch 2007 zusätzliche Investitionen. Für 2006 rechne die Bauindustrie mit einem Plus beim Wirtschaftsbau von 3,5 Prozent.

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