Züge
Siemens bangt um Milliardenauftrag

Mehrere Rivalen hatte Siemens im Rennen um einen Zug-Großauftrag in London bereits ausgestochen. Doch jetzt steht der Zuschlag für den Münchener Technologiekonzern auf der Kippe.
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London Die Vergabe des Projekts werde nochmals überprüft, teilte ein Ausschuss des britischen Parlaments am Freitag mit. Die britische Regierung hatte im Juni Siemens zusammen mit seinem Partner XL Trains als bevorzugten Bieter für neue Regionalzüge auf der extrem stark befahrenen Thameslink-Route rund um London ausgewählt. Der Auftrag hat ein Volumen von 1,4 Milliarden Pfund.

Nach dem Verlust dieses Auftrags strich der kanadische Zugbauer Bombardier fast die Hälfte der Arbeitsplätze in seinem Werk im englischen Derby. Ohne den Thameslink-Auftrags, der die Auslastung in der Fabrik gesichert hätte, sei eine Anpassung der Kapazitäten unvermeidbar, hatte es geheißen.

Im öffentlichen Interesse solle eine unabhängige Überprüfung feststellen, ob der Großauftrag korrekt vergeben worden sei, erläuterte die Ausschussvorsitzende Louise Ellman. Dazu sei der britische Rechnungshof beauftragt worden. Er solle dem Parlament bis zum Sommer berichten. Die Münchener hatten neben Bombardier auch den französischen Rivalen Alstom ausgestochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Züge: Siemens bangt um Milliardenauftrag "

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  • Der Auftrag sollte in GB bleiben zum Erhalt britischer Arbeitsplätze. Das hat mit europäischer Fairness rein gar nichts zu tun. Merkelland läßt auch keine Züge in England bauen - oder? Siemens hätte noch eine Chance. Im Schmieren kennt sich doch dieses Unternehmen bestens aus.

  • das ist europäische fairness- wie sie nicht anders in der eurokratie gelebt wird.
    frau merkel ist naiv, wenn sie glaubt durch mehr europa wird alles zum " guten" gewandelt. das gegenteil ist der fall!

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