Zugpferd aus Leipzig
Porsche Cayenne für "kleinen Geldbeutel"

Der Autobauer Porsche hat allen Grund sich selbstbewusst zu zeigen, denn der Konzern konnte im vergangenen Geschäftsjahr einen neuen Rekordgewinn einfahren. Dies ist vor allem dem sportlichen Geländewagen Cayenne zu verdanken. Die in Leipzig produzierte Modellreihe hat sich knapp ein Jahr nach der Einführung als neues Zugpferd der Stuttgarter Autoschmiede etabliert.

HB LEIPZIG. Und der Cayenne soll noch mehr bringen: An diesem Samstag kommt eine Sechszylinder-Variante auf den Markt, die als vergleichsweise preisgünstiges Einstiegsmodell neue Käuferschichten erschließen soll.

Obwohl erst im Dezember 2002 (in den USA im März 2003) eingeführt, verkaufte sich der für Porsche neuartige Hybrid aus Sport- und Geländewagen bereits bis zum Ende des Geschäftsjahres 2002/03 am 31. Juli 20 603 Mal. Damit stellte er auf Anhieb 30 % der von den schwäbischen Autobauern 66 803 verkauften Fahrzeuge. Für das laufende Geschäftsjahr peilt Porsche mit Hilfe des Cayenne eine weitere kräftige Absatzsteigerung an. „Wir glauben durchaus, eine Gesamtzahl von 70 000 bis 75 000 erreichen zu können“, sagt Pressesprecher Anton Hunger. „Da sind 25 000 bis 30 000 Cayenne dabei.“

Mit seinem gelungenen Start hat der Cayenne die hohen Erwartungen, mit denen seine Einführung befrachtet gewesen war, voll erfüllt. Nicht weniger als die langfristige Unabhängigkeit des Konzerns sollte der Luxuswagen nach den Worten des Vorstandschefs Wendelin Wiedeking sichern. Dabei war das ehrgeizige Projekt zunächst nicht unumstritten: Zu gewagt erschien manchem das Vorhaben, für den Einstieg in das für Porsche völlig unerprobte Marktsegment der Luxus- Geländewagen gleich ein 125 Mill. € teures Werk in Leipzig, fernab des Firmensitzes in Stuttgart-Zuffenhausen, zu bauen.

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