Zulassung empfohlen
Grünes Licht für neues Kontrastmittel von Schering

Der Berliner Pharmakonzern Schering darf das Kontrastmittel MS-325 auf den europäischen Markt bringen. Das EU-Komitee gab am Montagmorgen seine Zustimmung für das Produkt, das die Diagnose von Gefäßerkrankungen erleichtern soll.

HB BERLIN. Das Medikament, das Schering zusammen mit dem US-Partner Epix Pharmaceuticals, entwickelt hat, kann offenbar länger als bisherige Kontrastmittel im Blut verweilen. Krankhafte Gefäßerweiterungen oder -missbildungen werden so besser erkannt. Von dem Medikament, das in Europa voraussichtlich den Markennamen "Vasovist" tragen wird, erwartet Schering bereits nach drei Jahren einen weltweiten Spitzenerlös von 100 Millionen Euro.

Bereits im Januar hatte der deutsche Pharmariese von der US-Gesundheitsbehörde FDA einen bedingten Zustimmungsbescheid (Approvable Letter) für den Markstart des Mittels erhalten. Vor einer endgültigen Genehmigung für die Zulassung forderte die FDA aber noch weitere klinische Studien zur Wirksamkeit. Epix reichte die zusätzlichen Informationen im Mai ein.

Die Zulassung für Vasovist werde für das vierte Quartal dieses Jahres erwartet, teilte Schering am Montag mit. Die Produkteinführung in Europa wird für 2006 vorbereitet.

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