Zulieferer
Gerresheimer verabschiedet sich vom Auto

Der Verpackungshersteller Gerresheimer trennt sich von seiner Auto-Zulieferersparte. In Zukunft will sich Gerresheimer wieder aufs Kerngeschäft konzentrieren. Autos gehören nicht mehr dazu.

HB DÜSSELDORF. Der Verpackungshersteller Gerresheimer konzentriert sich auf sein Kerngeschäft mit der Pharmaindustrie und trennt sich von einem Zulieferer der Automobilindustrie. Das Geschäft Technische Kunststoffe mit rund 430 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 74 Mio. Euro gehe für zwölf Mio. Euro einschließlich übernommener Schulden an die hessische FBH-Gruppe, teilte Gerresheimer am Mittwoch mit. Der Bereich fertigt Kunststoff-Komponenten für die Autoindustrie.

Analysten begrüßten den Verkauf. Er sei ein "positiver Schritt" für Gerresheimer, erklärten Experten der Commerzbank. Equinet-Analysten sprachen von einer "guten Nachricht" für den Düsseldorfer Konzern. Gerresheimer-Aktien notierten am Morgen mit einem Plus von über vier Prozent bei 16,50 Euro.

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