Zum Jahresstart
Bayer steigert Umsatz und Gewinn überraschend deutlich

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis dank eines robusten Agrogeschäfts überraschend deutlich gesteigert. Bayer-Chef Werner Wenning bekräftigte die Prognose des Unternehmens für das Gesamtjahr.

dpa-afx LEVERKUSEN. Der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im fortgeführten Geschäft von 1,990 Mrd. Euro auf 2,185 Mrd. Euro geklettert, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in Leverkusen mit. Der Umsatz legte um 2,4 Prozent auf 8,536 Mrd. Euro zu. Damit übertraf die im Dax gelistete Gesellschaft die Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Schnitt bei einem Umsatz von 8,525 Mrd. Euro ein Ebitda vor Sondereinflüssen von 2,017 Mrd. Euro erwartet.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern (Ebit) und vor Sondereinflüssen sei um 8,9 Prozent auf 1,497 Mrd. Euro gestiegen. Nach Sonderlasten von 154 Mill. Euro erwirtschaftete der Konzern ein Ebit von 1,343 (Vorjahr 1,175) Mrd. Euro und lag damit um 14,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn ging wegen Sondereffekten unterdessen auf 0,762 (2,809) Mrd. Euro zurück. Vor einem Jahr hatten allerdings Veräußerungsgewinne für das Diagnostika-Geschäft sowie für H. C. Starck insgesamt rund 2,2 Mrd. Euro eingebracht. Analysten hatten im Schnitt bei einem Ebit vor Sondereinflüssen von 1,335 Mrd. Euro nur einen Gewinn von 642 Mill. Euro erwartet.

"Das sehr gute 1. Quartal stärkt auch unsere Zuversicht für das Gesamtjahr 2008", sagte Bayer-Chef Werner Wenning laut Mitteilung. Er bekräftigte die im Februar abgegebenen Prognosen für 2008. Der Umsatz dürfte 2008 währungsbereinigt um rund fünf Prozent wachsen. Auch eine weitere Ertragssteigerung sei zu erwarten. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei eine Steigerung zu erwarten und auch die Ebitda-Marge solle sich weiter verbessern. Das Margenziel für 2009 wurde ebenfalls bekräftigt. Demnach wird weiter eine bereinigte Ebitda-Marge von mehr als 22 Prozent angestrebt. 2007 lag diese bei 20,9 Prozent. 2007 hatte der Konzern mit Ertrags- und Umsatzrekorden abgeschlossen.

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