Zur Erstflug-Crew zählt auch ein deutscher Ingenieur
A380 soll Mittwoch zum Jungfernflug starten

Das größte Passagierflugzeug der Welt, der neue Airbus A380, startet am Mittwoch zu seinem ersten Testflug. Der Erstflug des A380 setzt ideales Wetter voraus.

HB TOULOUSE. Der Wind muss aus der richtigen Richtung wehen, denn einen Überflug der dicht besiedelten Gebiete von Toulouse schließen Fachleute aus. Die Testroute soll auf den Atlantik hinaus führen. In der vergangenen Woche hatte der A380 mit Platz für 555 Passagiere erfolgreich Rollversuche am Boden absolviert.

Auf der Flugpiste in Toulouse-Blagnac wurde der Prototyp Nr. 1 des Super-Flugzeugs seit Anfang April von Ingenieuren, Mechanikern und zwei Testpiloten am Boden erprobt. Getestet wurde das Rollverhalten mit Beschleunigungen und Bremsmanövern im Wechsel und fast bis zur tatsächlichen Startgeschwindigkeit von mehr als 185 km/h.

„Es ist ein sehr bequemes Flugzeug, das sich leicht steuern lässt“, sagte der 55-jährige Testpilot Jacques Rosay, der zusammen mit dem 58-jährigen Airbus-Testflugdirektor Claude Lelaie beim Erstflug am Mittwoch im Cockpit sitzen wird. Zur Erstflug-Crew gehört neben zwei weiteren Franzosen und einem Spanier auch der deutsche Ingenieur Manfred Birnfeld.

Der mit großer Spannung erwartete Flug war mehrmals verschoben worden. Die ursprünglichen Planungen von Airbus zielten auf einen Erstflug-Termin in den ersten drei Monaten dieses Jahres.

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