
StuttgartDer Autobauer Daimler lässt seine Produktionsbänder in diesem Jahr über den Jahreswechsel länger stillstehen als 2011. In den meisten Werken werde die Produktion für zwei Wochen eingestellt, teilte Daimler am Freitag in Stuttgart mit. Im vergangenen Jahr hatte der Autobauer die Bänder zumeist nur für eine Woche gestoppt. Mit der gedrosselten Produktion zollt Daimler der sich eintrübenden Stimmung auf einigen Absatzmärkten Tribut.
Dennoch rechnet die Pkw-Sparte Mercedes-Benz bis Jahresende weiter mit Rekordverkaufszahlen. Bis Ende September verkauften die Schwaben rund um den Globus 1,04 Millionen Pkw der Marken Mercedes-Benz, Smart, Maybach und AMG, 4,7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Auf dem wichtigen deutschen Heimatmarkt und im westeuropäischen Ausland treten die Pkw-Absatzzahlen von Daimler jedoch im Vergleich mit dem Vorjahr mittlerweile auf der Stelle.
Von der generellen zweiwöchigen Pause zwischen Weihnachten und dem Dreikönig-Feiertag am 6. Januar wird unter anderem im größten Pkw-Werk Sindelfingen sowie in Bremen abgewichen: Dort werden die Bänder länger stillstehen. Für das 2013 neu auf den Markt kommende Mercerdes-Benz-Flaggschiff S-Klasse muss die Produktion in Sindelfingen umgerüstet werden, im Werk Bremen wird eine neue Software eingeführt.
Kürzer fällt der Weihnachtsurlaub der Produktions-Beschäftigten hingegen mit einer Woche im Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim sowie im ungarischen Pkw-Werk Kecskemet aus, da die neuen Kompaktwagen von Mercedes bei den Autokäufern weiterhin gefragt sind. In China müssen die Beschäftigten des Pekinger Werks über die Feiertage sogar durcharbeiten.
Umsatz: 28,8 Milliarden Euro, Ebit: 1,9 Milliarden Euro. Daimler ist der weltweit größte Hersteller von schweren Lkw. Der Bereich umfasst die Marken Mercedes-Benz, Freightliner, Western Star und Fuso. In Indien wird in diesem Jahr die neue Marke BharatBenz eingeführt. Auch die typischen amerikanischen Schulbusse werden von Daimler unter der Marke Thomas Built Buses hergestellt und werden wegen Synergien in der Produktion zum Geschäftsfeld gezählt.
Umsatz: 57,4 Milliarden Euro, operatives Ergebnis (Ebit): 5,2 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes wird in diesem Bereich gemacht. Dazu gehören die Marken smart, Mercedes-Benz und Maybach. Das Ende der Luxuskarossen von Maybach ist allerdings schon besiegelt. Stattdessen setzt Daimler auf zusätzliche Modelle der Mercedes-Benz S-Klasse.
Umsatz: 9,2 Milliarden, Ebit: 835 Millionen Euro. Das Transportergeschäft besteht aus den Baureihen Sprinter, Vito/Viano und Vario.
Umsatz: 4,4 Milliarden Euro, Ebit: 162 Millionen Euro. Bei den Omnibussen über acht Tonnen ist Daimler Weltmarktführer. Zur Produktpalette gehören die Marken Mercedes-Benz, Setra und Orion. Geliefert werden komplette Busse, aber auch Fahrgestelle.
Umsatz: 12,1 Milliarden Euro, Ebit: 1,3 Milliarden Euro. Die Finanz- und Versicherungssparte bietet unter anderem Finanzierung und Leasing von Fahrzeugen sowie ein Flottenmanagement an. Daimlers Carsharing-System „car2go“ wurde inzwischen in das Geschäftsfeld integriert.

Ja, ja und weil alles so super läuft steht DB am Rande der Kurzarbeit, muss Personal abgebaut werden und die Prodkution ausgesetzt werden. Typische Zeichen für äußerst erfolgreiche Firmen im Jahre 2500 n. Christi.

Ich glaube, dass die Generation Ü60 mit ihren Renten und Rücklagen langsam ausstirbt und die verbleibenden gutsituirten Rentner lieber ihre Kinder und Enkel unterstützten, anstatt sich ein DB-Alterssymbol zuzulegen das sie langsam auffrisst.
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