Zusätzliche Umsätze durch die Übernahme der Lizenzen für Accessoires
„Boss Woman“ zieht an

Hugo Boss sieht seine Damen-Kollektion auf dem Weg zu einer wichtigen Umsatz- und Ertragssäule einen weiteren Schritt vorangekommen. Dennoch erwartet der schwäbische Modekonzern für das laufende Jahr mangels Impulsen auf den großen Bekleidungsmärkten nur einen leichten Umsatzzuwachs.

HB METZINGEN. „In unseren großen Märkten wird es wiederum kein leichtes Jahr werden,“ sagte Vorstandsvorsitzender Bruno Sälzer am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz des Modekonzerns. Er bekräftigte dennoch die Prognosen: Der Umsatz werde währungsbereinigt leicht wachsen, der Gewinn nach Steuern solle stärker steigen als der Umsatz. Zusätzliche Umsätze seien durch die Übernahme der Lizenzen für Accessoires - Strickwaren, Schuhe und Lederwaren - zu erwarten. Die in der Branche viel beachtete Rohertragsmarge, die 2003 bei 51,7 (2002: 51,9) Prozent lag, werde stabil bleiben.

Hoffnungen setzt Sälzer auf die Damenmode-Sparte, die im zweiten Halbjahr 2003 die Gewinnschwelle erreicht hatte. „Boss Woman“ solle sich allmählich zu einer wichtigen Umsatz- und Ertragssäule des Unternehmens entwickeln. Für 2004 erwarte Boss eine „schwarze Null“ für die Damen-Sparte.

Mit seinem Auftragseingang für die Herbst/Winter-Saison 2004/05 ist Hugo Bos zufrieden. Die eben abgeschlossenen Vorbestellungen des Einzelhandels hätten währungsbereinigt über alle Marken um drei Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen, sagte Sälzer. Die halbjährlichen Vororders machen 62 % des Boss-Umsatzes aus. „Das stimmt uns zuversichtlich, dass wir im Umsatz wachsen können“, sagte Sälzer. Sogar auf dem schwachen deutschen Markt hätten die Vororders um ein Prozent zugelegt, in den USA um drei Prozent. Während die Herrenmode-Sparte Boss Man um zwei Prozent zugelegt habe, kletterten die Bestellungen für Boss Woman erneut um 30 %.

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