Zusammenarbeit bei Offshore-Windpark
Eon weitet Kooperration mit Abu Dhabi aus

Das ölreiche Emirat Abu Dhabi will nach Handelsblatt-Informationen künftig sowohl bei der Wind- als auch bei der Solar-Energie eng mit dem Eon-Konzern zusammenarbeiten. Die Kooperation beim weltweit größten Offshore-Windpark London Array ist nur ein erster Schritt.

bac/HB DÜSSELDORF/DUBAI. Das ölreiche Emirat Abu Dhabi will künftig sowohl bei der Wind- als auch bei der Solar-Energie eng mit dem Eon-Konzern zusammenarbeiten. "Eon hat eine umfassende Pipeline von Offshore-Projekten, die potentielle Investitions-Gelegenheiten sind", sagte der Chef der staatlich finanzierten Firma Masdar Abu Sultan Al Jaber, dem Handelsblatt.

"London Array ist Teil unserer Strategie, den Anteil Erneuerbarer Energien bei Eon massiv auszubauen. Allein bis 2010 werden wir dafür rund sechs Milliarden Euro investieren", erklärte Eon-Chef Wulf Bernotat. Der Windpark London Array entsteht im Mündungsgebiet der Themse östlich von London. Geplant sei die Errichtung von rund 270 Turbinen, die Strom für rund 750 000 Haushalte liefern sollen.

Am Mittwoch hatten beide Unternehmen bereits eine Kooperation bei der Errichtung des weltweit größten Offshore-Windparks London Array vereinbart. Aus informierten Kreisen in Abu Dhabi verlautete, Masdar und Eon könnten in sechs Monaten ein weiteres gemeinsames Windpark-Projekt in Deutschland, Großbritannien oder Spanien starten. "Falls diese Vorhaben gut laufen, erwägt Masdar sogar ein Joint-Venture mit Eon", hieß es.

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