Zusammenarbeit bei Projekten angestrebt
DaimlerChrysler schließt Beteiligung an Volkswagen aus

DaimlerChrysler schließt eine Beteiligung an Volkswagen aus. Dies erklärte ein Firmensprecher am Samstag. Allerdings sei der Autohersteller an einer Zusammenarbeit mit VW in einzelnen Projekten interessiert. Zwischen den beiden Autobauern besteht bereits eine Zusammenarbeit bei Transportern.

HB STUTTGART. „Wir werden keine Beteiligung an Volkswagen übernehmen“, sagte ein DaimlerChrysler-Sprecher am Samstag. „Auch in der Zukunft“, fügte er hinzu. Der Sprecher bekräftigte aber, DaimlerChrysler wolle weiter mit VW in einzelnen Projekten zusammenarbeiten.

Wie der Sportwagenbauer Porsche hatte auch DaimlerChrysler Gespräche über ein Engagement bei Europas größtem Autobauer geführt. Eine DaimlerChrysler-Sprecherin sagte am Freitag, die Gespräche seien von VW ausgegangen, hätten aber zu keinem Ergebnis geführt. Der Chef der DaimlerChrysler-Nutzfahrzeug-Sparte, Andreas Renschler, bezeichnete eine Beteiligung an VW als reine Spekulation.

Das Land Niedersachsen als bislang größter VW-Aktionär machte indes deutlich, dass ein Engagement von DaimlerChrysler bei dem Wolfsburger Autobauer in seinem Interesse läge. Vergangenes Wochenende hatte Porsche bekannt gegeben, sich mit insgesamt 20 Prozent am stimmberechtigten Kapital von VW beteiligen zu wollen, um die Wolfsburger vor einer feindlichen Übernahme zu schützen. Am Mittwochabend teilte der Sportwagenbauer dann den Erwerb von 10,26 Prozent der VW-Stammaktien mit. Am 10. Oktober will sich der Aufsichtsrat von VW Unternehmenskreisen zufolge in einer Sondersitzung mit dem Einstieg von Porsche befassen.

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