Zusammenarbeit mit Petronas
BASF investiert kräftig in Malaysia

BASF will seine Produktion im Schwellenland Malaysia kräftig ausbauen. Zusammen mit dem malaysischen Staatsunternehmen Petronas will der Chemieriese dort künftig in großem Stil Spezialchemikalien herstellen.
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HB FRANKFURT. Die Investitionen würden bei umgerechnet rund einer Milliarde Euro liegen. Mit einer voraussichtlich 2011 abgeschlossenen Machbarkeitsstudie soll die endgültige Investitionshöhe festgelegt werden. Geplant ist unter anderem die Produktion von Spezialchemikalien für industrielle Reinigungsmittel sowie Putz- und Waschmittel.

„Wegen des schnellen Wachstums der Chemie-Märkte in der Region Asien-Pazifik bauen wir unser Spezialchemie-Geschäft weiter aus“, begründete der Asien-Vorstand von BASF, Martin Brudermüller, den Schritt. Von 2009 bis 2013 will der Ludwigshafener Konzern rund zwei Milliarden Euro in Asien investieren. Mit dem Produktionsausbau in Malaysia will sich BASF mehr Möglichkeiten schaffen, asiatische Kunden direkt von Asien aus zu beliefern.

Mit der neuen Spezialchemieproduktion erweitert BASF seine seit 1997 bestehende Zusammenarbeit mit Petronas. Aktuell betreiben beide in Malaysia über ihr Gemeinschaftsunternehmen BASF Petronas Chemicals Sdn Bhd einen großen Chemiekomplex in Kuantan. An dem Joint Venture hält BASF 60 Prozent der Anteile.

Kuantan ist neben Nanjing in China einer der beiden großen Verbundstandorte des Konzerns in Asien, in denen eine Vielzahl von Anlagen untereinander vernetzt arbeiten. Weltweit betreibt der Konzern nur sechs solcher Großstandorte.

BASF will in der strategisch wichtigen Asien-Region seine Umsätze in den nächsten zehn Jahren jährlich um sieben bis acht Prozent auf 20 (2009: 9,0) Milliarden Euro erhöhen. Zudem will BASF bis 2020 rund 70 Prozent seines Asien-Umsatzes dort auch vor Ort produzieren. Im vergangenen Jahr stammten etwa 60 Prozent des Asien-Umsatzes auch aus lokaler Produktion.

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