Zustimmung der EU-Kommission
Übernahme von Chantiers de l'Atlantique genehmigt

Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme der französischen Werft Chantiers de l'Atlantique (CAT) durch Aker Yards ASA genehmigt. Die Kommission kam nach Mitteilung vom Montag in Brüssel zum Ergebnis, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum EWR „nicht spürbar beeinträchtigen“ werde.

HB BRÜSSEL. Aker Yards ist eine internationale Schiffbaugruppe, die auf den Bau von Handelsschiffen, Kreuzfahrtschiffen und Fähren spezialisiert ist.

Zu Aker Yards gehören insgesamt 13 Werften in Norwegen, Finnland, Deutschland, Rumänien und Brasilien. Aker Yards ist Teil des norwegischen Konzerns Aker ASA. Chantiers de l'Atlantique (CAT) gehört zum französischen Alstom-Konzern und ist eine Werft mit Standort Saint Nazaire, die vorwiegend hochwertige Schiffe für die Marine und Handelsschifffahrt, darunter auch Kreuzfahrtschiffe und Fähren, baut.

Der Kommission zufolge wären die weit reichendsten Folgen der Übernahme auf dem Markt für den Bau großer Kreuzfahrtschiffe von mehr als 30 000 Bruttotonnen zu erwarten. Durch die Übernahme würde Aker Yards zum zweitgrößten Hersteller von Kreuzfahrtschiffen in der Welt avancieren. Zwar verringere sich der Kreis der Kreuzfahrtschiffbauer weiter, doch gebe es weiterhin Wettbewerb, befand die Kommission.

Außerdem konzentriere sich die Nachfrage auf einige wenige Kreuzfahrtschiffbetreiber: Ein einzelner Kunde mache einen erheblichen Teil des gesamten Umsatzes der Werften auf diesem Markt aus.

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