Zustimmung der Gewekschaften wird Ende des Monats erwartet
Mitsubishi schließt Werk in Japan früher

Der angeschlagene japanische Autobauer Mitsubishi Motors (MMC) zieht die geplante Schließung eines seiner drei Autowerke in Japan um ein Jahr vor und beschleunigt damit den Restrukturierungsprozess.

HB TOKIO. Im Mai hatte der Partner des deutsch-amerikanischen Autoherstellers Daimler-Chrysler angekündigt, das 27 Jahre alte Werk Okazaki im Zentrum des Landes bis Ende 2006 zu schließen. Nun werde die Produktion dort bereits per Ende 2005 still gelegt, teilte MMC am Freitag mit.

Vergangenen Monat hatte das Unternehmen angekündigt, die Sparmaßnahmen beschleunigen zu wollen. Die Zustimmung der Gewerkschaften zur Werksschließung werde bis Monatsende erwartet, sagte ein Firmensprecher. Der Großteil der 1600 Beschäftigten soll in das Werk Mizushima im Westen Japans verlagert werden, der verbleibende Teil in das Werk Pajero sowie in zwei Motorenproduktionsstätten.

MMC hatte im Mai mit Hilfe von Anteilseignern und Finanzhäusern ein Rettungspaket geschnürt und damit sein Überleben gesichert. Daimler-Chrysler hält derzeit noch 37 Prozent an MMC, beteiligt sich aber nicht an der Sanierung. Eine Reihe von Rückrufaktionen sorgte bei MMC auf dem heimischen Markt zudem jüngst für einen kräftigen Absatzeinbruch.

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