Zuversicht auch für das neue Geschäftsjahr
Beru gibt kräftig Gas

Besonders das Geschäft in der Dieselkaltstarttechnologie und hohe Wachstumsraten im jüngsten Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik haben dem Automobilzulieferer ein zweistelliges Plus bei Umsatz und Gewinn beschert. Die Aktionäre sollen davon aber nicht profitieren. die Dividende soll stabil gehalten werden.

HB LUDWIGSBURG. Der Konzerngewinn sei um 17 % auf 35,9 Mill. € geklettert, teilte der Dieseltechnik-Spezialist am Dienstag in Ludwigsburg bei Stuttgart mit. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe sogar um 30 % auf 53,4 Mill. € zugelegt. Die erstmals nach dem Bilanzierungsstandard IAS/IFRS ermittelten Ergebnisgrößen fielen aber niedriger aus als nach den bisher verwendeten, eigentlich konservativeren Regeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB). Für das neue Geschäftsjahr rechnet Beru weiter mit einem Umsatzplus aus eigener Kraft von zehn Prozent. Der um Einmaleffekte bereinigte operative Gewinn werde in gleichem Maße steigen wie der Umsatz. Im Mai war noch von einem „mindestens proportionalen“ Gewinnanstieg die Rede. Die Dividende will der Konzern mit 1,10 € je Aktie stabil halten.

Beru veranstaltet seine Bilanzpressekonferenz am Mittwoch in Stuttgart. Dann will der schwäbische Autozulieferer nach Angaben eines Sprechers auch die Differenzen zwischen den Gewinnen nach IFRS und HGB erklären. Das Ebit hatte 2002/03 nach HGB bereits bei 53,3 Mill. € gelegen, nach IFRS nur bei 41 Mill. €. Mit einer Umsatzrendite von 15,1 % vor Steuern und Zinsen erreichte das Unternehmen 2003/04 knapp den Zielwert von 15 %.

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