Zuversichtlich für das Gesamtjahr
Restrukturierung zahlt sich für Phoenix aus

Die Restrukturierung bei Phoenix zahlt sich aus: Der Automobilzulieferer hat im ersten Quartal sein operatives Ergebnis mehr als verdoppelt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete aber auch die Beteiligung an gut laufenden Automodellen.

HB HAMBURG. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern habe sich von Januar bis März um 110 % auf 13,5 Mill. € erhöht, teilte das vor der Übernahme durch seinen Konkurrenten Continental stehende Hamburger Unternehmen am Mittwoch mit. Im gleichen Zeitraum vervielfachte sich der Reingewinn den Angaben zufolge binnen Jahresfrist auf 7,6 Mill. € von 0,8 Mill. €. Der Umsatz erhöhte sich um 5,8 % auf knapp 250 Mill. €. Auf den Ergebnisanstieg im ersten Quartal habe die Umstellung der Bilanz auf den internationalen IFRS-Standard keinerlei Einfluss gehabt, sagte ein Unternehmenssprecher.

Für das Gesamtjahr äußerte sich Phoenix zuversichtlich, machte eine Fortsetzung des hohen Ergebnisanstiegs aber von der Entwicklung der Rohstoffpreise sowie der Wechselkurse abhängig. Wenn diese beiden Größen auf dem Niveau des ersten Quartals blieben, erwarte der Konzern einen weiteren Umsatzanstieg sowie eine deutlich verbesserte Ertragslage. Vorstandschef Meinhard Liebing hatte bereits bei der Bilanzpressekonferenz Ende April angekündigt, nach dem guten Verlauf des ersten Quartals werde auch im Gesamtjahr das Ergebnis prozentual stärker steigen als der Umsatz.

Phoenix stellt Schall- und Schwingungsisolationssysteme sowie Federn für Autos und Schienenfahrzeuge her, außerdem Schläuche und Förderbänder. Die Gesellschaft soll mit der Continental-Tochter Conti-Tech verschmolzen werden, die dadurch zu einem der weltweit führenden Spezialisten für Kautschuk- und Kunststofftechnologie werden will.

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