Zuwächse der Billigmarke Chevrolet
GM mit Europa-Umsatzplus im ersten Halbjahr

US-Autobauer General Moters hat im ersten Halbjahr in Europa deutlich mehr Autos verkauft als im Vorjahr. Verantwortlich sind vor allem deutliche Zuwächse bei der Billigmarke Chevrolet. Das Absatzplus ist der Grund für optimistischere Töne des Konzerns, nachdem die hohen Rohstoffpreise dem Unternehmen zuletzt stark zu schaffen machten.

HB FRANKFURT. Im ersten Halbjahr verkaufte der Hersteller im europäischen Markt knapp 1,2 Mill. Wagen und damit 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Bei der wichtigsten Marke Opel/Vauxhall, die knapp drei Viertel des Geschäfts ausmacht, ging der Absatz in den ersten sechs Monaten jedoch um 1,7 Prozent zurück.

Im Juni brach die Nachfrage auf dem seit Monaten kriselnden europäischen Markt ein. Der Absatz von GM ging um 5,5 Prozent zurück. Auch das Wachstum in Osteuropa konnte die Talfahrt nicht stoppen. GM machen in Europa wie in Amerika die hohen Kosten für Rohstoffe und Treibstoff zu schaffen. Die Verkaufszahlen drohten daher auf das niedrigste Niveau seit Jahrzehnten zu sinken, hatte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster erst kürzlich erklärt. Am Mittwoch schlug der Manager optimistischere Töne an. Dank der Zuwächse in Zentral- und Osteuropa halte GM die Verkaufszahlen in Europa erfolgreich aufrecht, wird er in der Mitteilung zitiert.

Das Europageschäft gewinnt für die Konzernmutter zunehmend an Bedeutung. Auf dem amerikanischen Heimatmarkt kämpft GM mit einem Absatzschwund. Daher will der Autobauer bis 2012 rund neun Mrd. Euro in seine Tochter Opel investieren.

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