Zuwendung zum profitablen Kerngeschäft
Heidelberger Druck verkauft Rollenoffset-Sparte

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck verkauft nach monatelangen Verhandlungen mit Goss International nun wie geplant seine Rollenoffset-Sparte an den US-Hersteller. Damit schließt er seine geschäftliche Neuausrichtung ab.

HB FRANKFURT. Der mit dem US-Hersteller Goss International unterzeichnete Vertrag werde in den nächsten Wochen wirksam werden, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit. Heidelberger Druckmaschinen trenne sich damit von den Geschäftsfeldern „Commercial Web“, Zeitungsdruckmaschinen sowie in den USA von Weiterverarbeitungsanlagen für Rollendruckmaschinen.

Heidelberg werde an Goss International mit 15 Prozent beteiligt. Dies ist Teil der Finanzierung der Transaktion, über weitere finanzielle Einzelheiten wurde Stillschweigen vereinbart. Früheren Angaben zufolge wird Heidelberger Druck Goss den Rest des Kaufpreises für drei bis fünf Jahre stunden.

Im Geschäftsjahr 2003/2004 (Ende März) erzielte Heidelberg mit Rollenoffsetdruckmaschinen einen Umsatz von 376 Millionen Euro, etwa zehn Prozent der Konzernerlöse. Im November hatte der Konzern entschieden, sich von dem verlustträchtigen Geschäft zu trennen und verhandelte bereits seit längerem mit Goss.

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